Kanaren/Azoren/Madeira/Kapverden Nov. 2018 - Feb. 2019

Mein Schwimmstrand auf La Gomera
Mein Schwimmstrand auf La Gomera

 

06.12.2018 Es lebt wieder!

 

Es ist geschafft, die Seuche ist vorbei! 24 Tage nachdem ich krank an Bord ging, konnte ich erstmals behaupten, morgens ohne gesundheitliche Probleme aufzustehen. Was eine lange Zeit. Zuvor musste der Körper aber noch so einiges mitmachen. Fast 3 Tage auf See, dazu gegen die Wellen. Zum Glück war es aber nach kurzer Zeit nicht mehr so windig und wir konnten ruhig schlafen. Meine Chefin hatte mich aus den meisten Arbeiten heraus genommen, ich verbrachte nur einige Stunden in der Werkstatt, sonst konnte ich mich erholen, zumindest am ersten Seetag. Am 2. wurden wir unsanft geweckt, mit immer der gleichen Durchsage, dass ein Gast sich an der Rezeption melden solle. Wir ahnten nichts Gutes und dann ging der Punk ab. Ein Gast wurde vermisst, also hieß es mit allen, die nicht am arbeiten waren, das ganze Schiff absuchen. Ohne Erfolg. Nächste Stufe: Die ganze Crew auf Sicherheitsstation, dann alle Gäste an Deck bringen, zählen, feststellen, dass immer noch jemand fehlt, alle Gastkabinen durchsuchen, jedoch ohne Erfolg. So beschloss der Kapitän zurück zu fahren und den Atlantik zu durchsuchen. Uns half ein Segelboot und ein Flugzeug, dass aus Teneriffa angefordert wurde. 8 Stunden Suche bis zur Dunkelheit, leider ohne Erfolg. Seine Frau hatte auch keine Erklärungen. Unfall oder Selbstmord, es wird ein Rätsel bleiben. Mit gedrückter Stimmung fuhr das Schiff zurück und gab Vollgas, damit wir noch La Palma erreichten. 4 Stunden später als geplant, die meisten unserer Ausflüge konnten trotzdem stattfinden. Es hieß sich beeilen, da es zeitlich bis in die Dämmerung ging. Ich fuhr mit Golfer Michael die Pedelec-Tour und wir lagen super in der Zeit, bis ich eine öffentliche Uhr sah, und dachte: Warum haben die denn noch Sommerzeit? Auf der folgenden Abfahrt kam mir der Sonnenstand schon sehr niedrig vor und nach dem Uhrenvergleich mit den Gästen stand fest, dass mein Navi die falsche Zeit anzeigte. Vorbei war es mit meiner Gelassenheit, ich erlaubte den Gästen den Turbo-Modus und wir erreichten mit den letzten Stromvorräten exakt zum Sonnenuntergang das Schiff. Glück gehabt.

 

Auch an den Folgetagen zeigte das Gerät nicht mehr die richtige Uhrzeit, hoffentlich stirbt es nicht. Erstmals kam ich in den Genuss die 7. Kanareninsel El Hierro kennen zu lernen. Unser Hafenort hatte gerade einmal 150 Einwohner, sehr zum Verdruss der Gäste, die sparen wollten und keinen Ausflug gebucht hatten. Außer dem Terminal gab es dort exakt nichts. Drinnen aber das beste Bocadillo (belegtes Baguette) meines Lebens. Das nahmen wir nach unserer morgendlichen Erkundungsfahrt zu uns, da auf dem Schiff eine Übung war und wir nicht involviert werden wollten. Also lecker essen bis zum Ende der Übung und dann mit den Gästen losfahren. Die Insel ist sehr steil, so konnten wir nur die Küstenstraße hin und wieder zurück fahren, aber dafür gab es Landschaft pur und am Ende einen tollen Strand. Peter und ich gingen auch einen Runde schwimmen, denn momentan ist der Atlantik noch 22-23°C warm.

 

Es folgte Gomera, ebenfalls mit einer Badeeinheit am Nachmittag, vormittags ging es mit einer völlig inhomogenen Gruppe auf Tour. Wir fuhren los und ich merkte, dass nur ein junger Mann mein Tempo hielt, der Rest fiel schnell ab. Da Peter am Vortag feiern war, kam ihm das gerade Recht, er ließ es mit der Gruppe gemütlich angehen, ich zischte mit dem Jungen los. Später teilten wir die Gruppe in Kaffeetrinker und Kämpfer. Peter ließ es ruhig angehen und fuhr auf 2 Kaffee zu Tale, ich mit dem Rest weiter. Am Ende wurde die La Laja- Schlucht auf Gomera richtig steil. Das waren endlich mal korfiotische Verhältnisse und am Ziel stand ich oben, stellte fest, dass ich wieder ganz gesund bin und sah mit Genugtuung, dass meine 3 Gäste schoben. Zur Belohnung folgte die rasante Abfahrt, ein Kaffee gemeinsam mit allen Gästen und die Vorfreude auf die nächsten Inseln, gesund und bei tollem Wetter. Geht doch!

 

Abends dann was ganz Neues. Wir spielten an Bord am Simulator Golf. Vor 3 Jahren hatten wir mal ein paar Schläge gemacht, aber nie einen Kurs gespielt. Ich schlug zwar die meisten Luftlöcher, wurde aber zu meiner Überraschung nicht Letzter. Prima! Es machte viel Spaß, aber die Luftlöcher gingen etwas in den Rücken. Der wurde auf Lanzarote wieder freigeradelt. Ich fuhr die Aktivtour, auf meiner 2016 entwickelten Strecke und schaffte es so, auch Wiederholer auf die Tour zu bekommen, da ich zu 50 % anders als die Standardtour fuhr. Immer noch bei Kaiserwetter war die Tour 2 Wochen vorher vergessen, nicht mehr krank, kein Starkwind und trocken. Perfekte Bedingungen.

 

Auf Fuerteventura ging es per Pedelec zur Aloe Vera Farm. Ich war wieder mutig. 2016 blieben wir dort 2x im Schlamm stecken, diesmal hatte ich eine kleine Gruppe und versuchte erneut mein Glück. Wir umfuhren perfekt alle Pfützen, nahmen einen großen Teil der Strecke auf spannenden Schotterwegen und rochen nach all den Aloe Vera Produkten am Ende immer noch taufrisch. So konnte abends diese Reise entspannt an der Bar ausklingen, besonderen Dank ging dabei an die Familie Holland, die Beiden fuhren in allen 8 Häfen mit uns Fahrrad. Vielen Dank!

 

Dann wurde Runde 3 eingeläutet. Ich durfte mal wieder im Terminal den scheidenden Gästen ihre Koffer zeigen, was diesmal einfach vonstatten ging, da meine verpeilten Lieblingsgäste von Polster&Pohl diesmal nicht an Bord waren. So musste ich wenig eingreifen und hatte Spaß mit Miguel. Ihn kenne ich schon ewig, er organisiert das Kofferterminal und treibt dabei so einige Scherze mit den Gästen, indem er die Kofferwaage manipuliert. Er konnte sich an mich erinnern und brachte mir sogleich einen Kaffee, ich hatte ihn damals schon gelobt für den besten Kaffee der Kanaren.

 

Wir starteten die neue Runde auf Teneriffa, neu dabei Sorin, Kirsten verließ uns leider am Vortag. Die Buchungslage sah lausig aus. Viel älteres Publikum und keine Zeit für Werbung. So fuhr Peter mit 2 Gästen die gemütliche Tour, dazu hatten wir einen Gast für die Aktivtour. Mindestteilnehmerzahl ist aber 2. Da hatte ich eine Idee. Ich erkundete mit Sorin die Pedelec-Tour, jedoch mit normalen Rädern und nahmen den Gast mit. So fuhr er mit uns aktiv, Sorin lernte die Tour kennen und ich freute mit über gute Kondition und bestes Wetter.

 

Das hielt auch in Gomera noch an. Ich gönnte Peter auf seiner letzten Reise die große Tour und fuhr mit kleiner Gruppe die Mittelschwere. Sorin war zum Kennenlernen wieder dabei. Auf der Abfahrt hatte er Lust schneller zu fahren, ich schickte ihn vor, damit er die Gruppe an einer Staumauer empfangen konnte, während ich an einer steilen Kurve wartete, um die Gäste zu warnen. Als ich am Treffpunkt ankam, war dort kein Sorin und natürlich hatten die Gäste somit auch nicht angehalten. Also bretterte ich noch vorne, sammelte alle Schafe ein, um sie zum Kaffeestopp zu lotsen. Sorin blieb verschwunden. Ich rief ihn an. Er war schon bis ins Tal gefahren, wollte nicht mehr den ganzen Berg wieder hoch. So trank er in der Stadt ein Käffchen und ich sammelte das letzte streunende Schaf am Ende der Tour wieder ein. Dank erfolgreicher Schafehütung belohnte ich mich mit einem Badenachmittag mit Blick auf den 3718 m hohen Teide. Schön! Auf La Palma ging auch wieder unser Sandwich auf Tour. Sorin, ich und Aktivgast Bernd in unserer Mitte. Wir fuhren die große Sporttour, die alle anderen kleineren Touren inkludiert. So konnten wir uns austoben, Sorin alles zeigen und Bernd viel über La Palma erzählen. Das Wetter war etwas diesig, dafür das Bocadillo in der Kaffeepause riesig. Vor allem Sorins, der ein Hühnchenbaguette mit Tortilla vereinte, aber nicht auf 2 Teller, sondern alles zwischen den 2 Brötchenteilen. Das gab fast Maulsperre.

 

Nun fahren wir wieder raus auf die Azoren, fast 2 Tage lang, immer gegen die Atlantikwelle. Das wird schauklig! Also schnell Kontergetränke zu sich nehmen!

 

Atlashörnchen lieben Joghurt Riegel
Atlashörnchen lieben Joghurt Riegel

 

24.11.2018 Gesundheitswirren und Vollwaschgang

 

Jetzt kämpfte ich 2 Wochen mit meinem Magen und was war die Belohnung? Durch zu wenig Vitamine (Obst und Saft gingen leider gar nicht) und erkältete Kollegen ging die Magengeschichte direkt in einen Männerschnupfen über. Argl! Mal sehen, wann ich den ersten Tag „gesund“ an Bord verbringen darf. Das gibt einen Feiertag! So kamen ich angeschlagen in Lanzarote an und leitete die fast 8 Stunden lange Pedelec-Tour. Eine große Rundfahrt mit Besichtigungen von Werken des Cesar Manrique, dazu die alte Hauptstadt und an Ende zum Strand. Anfangs war das Wetter herrlich, aber dann wurde es immer trüber und windiger. Auf den Abfahrten mussten wir uns voll konzentrieren, um nicht aus der Bahn gepustet zu werden. Ich vermutete nichts Gutes und wollte die Gäste überreden früher zum Schiff zurück zu fahren, da sowieso kein Strandwetter mehr herrschte. Leider wollte eine Frau doch tatsächlich baden, alle anderen überbrückten im Lokal und am Ende gingen wir alle baden. Es gab einen Wolkenbruch und wir kamen erst nach Vollwaschgang am Schiff an. Zur Krönung mussten wir die Räder wegen Ebbe über Deck 6 ins Schiff bringen. Das heißt in Worten 3 Stockwerke über die steile Außenleiter nach oben und dann über den Aufzug wieder nach unten auf Deck 3 ins Lager. Ich kannte diese Show schon von anderen kleinen Schiffen, aber damals gab es noch keine Pedelecs und vor allem keine 30 kg schweren Genießer-Pedelecs. Wer die angeschafft hat, müsste zur Strafe 100 Stück die Hühnerleiter nach oben schieben. Das gab bei mir den ersten Muskelkater des Vertrages, wohlgemerkt beim Schieben!

 

Das tolle Wetter von Lanzarote tat meiner Gesundheit nicht gut und so hielt ich mich auf Fuerteventura zurück, fuhr gemeinsam mit Peter eine mittelschwere Tour und zum Glück war das Wetter auch wieder brav. So fuhren wir auch den Strand an, obwohl niemand baden wollte. Den Gästen ging es um einen Fotostopp. Zu meiner Entzückung stand da wieder eine Bretterbude und es wurde bei guter Musik Kaffee ausgeschenkt. Die Inhaberin sah etwas wild aus, so eine Mischung aus Punk und exzessivem Lebensstil. Vor 4 Jahren gab es dort auch eine Bretterbude mit schrägem Inhaber, der bei guter Musik sein bester Kunde in Sachen alkoholische Getränke war. Eines Tages fackelte er im Suff die Bude aus Versehen ab. Seitdem gab es dort keine Verpflegung mehr. Jetzt sieht es wieder bestens aus!

 

Wer wie immer auf uns und unsere Müsliriegel wartete, waren die Atlashörnchen am Flughafen. Sie verputzten fast einen ganzen Riegel, aber immer bitte nur Geschmacksrichtung Joghurt! Nachdem die Jungs satt waren, ging die erste Runde zu Ende. Es folgte der Wechseltag in Gran Canaria und am Abend wieder eine Skatrunde. Es werden immer mehr Spieler, jetzt haben wir schon 5 Begeisterte gefunden. Kurz vor der Zielgerade sollten wir zum Farewell auf die Bühne kommen und pünktlich dazu gab es wieder mächtig Seegang, was unsere neue Chefin und Maskottchen Dodo zum abbrechen zwang. Die arme im Dodo-Kostüm, sie war die selbe, die schon die Lehrgänge nicht vertrug und mit einem Kollegen, der die Gelbfieberimpfung nicht vertrug, zusammen von Bord gehen musste. 2 Wochen lief sie nur kreidebleich herum, hatte keine Spaß an ihrer Arbeit und war permanent seekrank. Wohl die falsche Berufswahl.

 

Die 2. Runde begann auf Teneriffa. Es hatte sich rumgesprochen, dass ich die Wanderung kenne und so durfte ich mit unserer Wanderleiterin Britta und 4 Gästen auf Tour gehen. Vor 2 Wochen wollte sie die Tour erkunden, sie hatte allerdings kurz davor auch die Gelbfieberimpfung bekommen und wollte sich schonen. So leitete ich die Tour bei bestem Wetter und tollster Sicht. Ein herrlicher Tag! Dann dampften wir in Richtung Kapverden. 2 Tage auf See, mit den Wellen und fast ohne Wind nach Süden. Immer wärmer, leider hatte ich mittags nur jeweils eine Stunde Zeit zum Sonnen am Schiffsbug. Ansonsten drinne Touren beraten, Räder warten und Einlesen für die Kapverden. Abends wurde wieder kräftig gespielt, einen Abend 6 Stunden Skat, am Folgetag fast meine ganze Sammlung an Spielen. Was dabei störte, waren meine blöden Halsschmerzen. Der Magen will wieder, die Nase läuft nicht mehr, aber der blöde Hals kratzt derbe. Ich feiere den ersten Tag an Bord, an dem ich mich gesund fühle. Hoffentlich kommt er bald! Ach ja, eine Augenentzündung hatte ich zur Erkältung auch noch. Es folgte die Insel Santiago, mit der Stadt Praia, Hauptstadt der Kapverden. Da wurden die Augen und Fahrfestigkeit der Gäste bei kräftigem Wind getestet.

 

Es wurde ein schöner Tag in Praia. Am Morgen erkundeten Peter, Kirsten und ich die Runde durch die Stadt, am Nachmittag fuhr ich diese Tour mit Gästen, die Beiden Kollegen machten die großen Runden. Ich hatte mich gut belesen und konnte die Gäste geschichtlich mitreißen. Das gepflegte afrikanische Chaos gefiel auch allen. Zum Glück war der Wind auch nicht mehr so schlimm wie am Morgen, da wurden wir teils gesandstrahlt. Der Sand ging auch trotz Sonnenbrille in die Augen, das freute meine angeschlagenen Guckerchen nicht. Ich erklärte den Gästen vorab viel über die Verhaltensweisen in diesen Ländern, einige rollten gelangweilt die Augen, um dann direkt militärische Einrichtungen zu fotografieren. Ich schritt aber schnell ein, was der Wachsoldat mit einem wohlwollenden Nicken und Daumen hoch zur Kenntnis nahm. Alle Schlaglöcher und wilder Verkehr wurden gut gemeistert und zur Belohnung winkte eine Badeeinheit. Da ich der einzige Guide war, konnte ich nicht planschen und bewachte die Räder bei einem Kaffee. Also eigentlich 2 Kaffee, da ich viel Zeit hatte. Ich fragte die Einheimischen Bedienungen nach einigen Vokabeln und der Bezahlart. Ich hatte extra Dollar getauscht, aber die will dort niemand mehr haben. Sie stehen nach wie vor auf AIDA Trinkflaschen und neuerdings Euro. Offizielle Währung auf den Kapverden ist Escudo, etwa 100 sind 1 €. Die Bedienung rechnete wild mit dem Taschenrechner und dann sollte ich 16 Euro für 2 Kaffee zahlen! What! Es gab dann eine Mathelektion von mir und am Ende sollte ich 1,60 € zahlen. Aha! Ich rundete auf 2 auf, aber die wollten sie nicht, da sie bei der Bank nur Scheine eintauschen können. Ich hatte aber ansonsten nur 50 € und die 48000 Escudos als Wechselgeld hätte ich niemals im Leben wieder ausgeben können. So gab es wilde Diskussionen, am Ende zahlte ich 2 Euro, bekam noch Knabbersachen und einen netten Plausch mit einer der Bedienungen. Per Google-Übersetzer ließ sie mich wissen, dass sie einen Deal machen wollte. Ich sollte öfters vorbei kommen, ihr besseres englisch beibringen, dafür würde ich auch ohne Euros Kaffee bekommen. Ja schade, wir kommen leider nur noch einmal im Januar für einen Tag auf die Kapverden. Also kein Frei-Kaffee, sondern weiter nach Mindelo. Am Vorabend entdeckte ich weiße Stellen in meinem Rachenraum, aha, mal wieder was Neues. Also schnell ins Bett und gehofft, dass die affigen Halsschmerzen mal weniger werden würden.

 

Aber haste gedacht. Also erst einmal Räder aus dem Schiff bringen und dann zum Doktor. Der Besuch war der Reinfall. Ihr Vorschlag:Antibiotika. Aber keine Ahnung haben, ob viruell oder bakteriell, also Chancen 50 % der Gesundung und 50 % weiter Halsschmerzen und wieder einen zerstörten Magen zu haben. Ich lehnte ab und wollte lieber eine Gurgellösung und kräftige Halstabletten haben. Gibts aber nicht. Entweder ausgegangen oder ist nicht an Bord. Super! Also weiter Placebos futtern. Kirsten zauberte aus ihrem Hausrat dann noch einige Salbeibonbons und in der Messe gibt es Ingwertee. Ich haaasssse Tee! Wenn das nicht hilft, dann habe ich mich umsonst gequält. Am Abend werde ich es mit Cuba Libre versuchen. Leichte Desinfektion und das Eis zum Kühlen, das half die Tage auch schon einmal, vor allem beim heftigen Seegang, der jetzt zurück auf die Kanaren ansteht.

 

Der Tag in Mindelo war ein richtiger Erfolg. Morgens erkundeten wir die Stadtrunde, am Mittag fuhren meine Kollegen diese, ich startete mit den Pedelecs auf große Runde. Die hatte ich aus einer alten Aktivtour entworfen und einfach den heftigen und höchsten Berg der Insel gestrichen. 4 Versuchskaninchen hatte ich dabei. Sie schlugen sich bei heftigstem Wind und 30 km Kopfsteinpflaster bei 45 km Tourlänge super. Wir durchquerten 2x die ganze Insel und waren am Ende gut durchgerüttelt, aber glücklich zurück. Jetzt folgen 2 Tage auf See und hoffentlich kriege ich die Seuche nun in den Griff und kann auf den Kanaren endlich wieder richtig Gas geben.

 

In Santa Poncha
In Santa Poncha

 

16.11.2018 Abgebrochen!

 

Unser kleines Schiffchen hatte mit den Wellen des Atlantiks ganz schön zu kämpfen! Es gab kein schlechtes Wetter, nur die Grundwelle des Atlantiks, die wir frontal angingen, was zu mächtig Gestampfe führte. Der Hintern wackelte auch ganz schön, was uns beim Schlafen etwas störte, aber nix gegen das Geschaukel und Geschepper in der Crew-Bar, ganz vorne im Schiff. Abends konnte der Seegang mit Cuba Libre neutralisiert werden, aber am Tage bei den Lehrgängen nicht. Ich muss immer nur aufpassen, dass ich genug trinke, dann passt das, aber einigen Lehrgangsteilnehmern ging es ganz anders und sie mussten im wahren Sinne die Lehrgänge abbrechen und später bei ruhigerer See nachholen. Die Armen! Was sich bei mir aber wieder meldete, war mein Magen. Schon wieder Gegrummel und Durchfall, tagelang. Echt nervig. Seit der Impfung ist er nicht mehr der Selbe.

 

Nach mächtig Geschaukel kamen wir 2 Tage später abends in Ponta Delgada auf der Azoreninsel Sao Miguel an. Ein schönes kleines Städtchen. Wir nutzten einen Abendspaziergang zur Erkundung der Sehenswürdigkeiten und testeten das einheimische Bier. Peter fand es lecker, bei mir rebellierte gleich wieder der Magen und teuer war es auch noch. So gingen wir lieber wieder zurück aufs Schiff und es gab die erste Spielerunde seitdem ich an Bord bin, ein lockeres Jenga.

 

Peter hatte sich ziemlich erkältet und musste am Folgetag bei der Erkundung passen. So schauten Kirsten und ich uns die Tourenteile in der Stadt an, ich erkundete (auch im Eigennutzen) die Toiletteninfrastruktur und am Nachmittag folgte die Tour mit den Gästen. Ich noch nie auf den Azoren, teils älteres Publikum, Kopfsteinpflaster und dann noch etwas Regen darauf. Optimale Voraussetzungen für eine Katastrophe. Aber allen Unkenrufen zum Trotz wurde es eine tolle Tour. Bergab auf Kopfsteinpflaster ließ ich Unsichere schieben, sonst blieben alle brav auf dem Rad. Den botanischen Garten, den ich spontan und wegen einem WC eingebaut hatte, kam super an und das Café am Strand war auch der Hammer. Ich konnte es nicht lassen und futterte ein großes Stück Kuchen, der Cappuccino dazu war der größte, den ich jemals trank und mit 1 kg Sahne on top. Diese Leckerei musste ich dann wieder mit Krämpfen büßen, aber da lohnte es sich wenigstens. Am Folgetag ging es auf die Insel Terceira. Sao Miguel mit der Stadt Ponta Delgada war schon schick, aber Praia da Vitoria war der Knaller! Morgens raus, viel zu früh, um 7:15 Uhr auf Erkundung, zum Glück war Peter wieder dabei und wir fuhren auch diesmal die Stadtrunde ab. Das war auch gut so, waren doch unsere Vorgänger mehrfach gegen Einbahnstraßen gefahren und nahmen auch üble Kopfsteinplasterpassagen mit. Wir änderten es ab und dann schnell zurück, die Gäste warteten schon auf der Pier. Um 9 Uhr fuhr ich mit meinen kleinen Gruppe los. Wir hatten unterschiedlichstes Alter und unterschiedlichstes Niveau am Start, aber das störte mich gar nicht, ich sah mich an der schönen Insel satt. Grünste Wiesen, Kühe, kleine Dörfer, Strände und sanfte Hügel. Könnte auch in Irland sein, wären da nicht überall Vulkankegel. Ich genoss den ganzen Tag, parkte dann müde Gäste in einem Café und fuhr nach dem 1. Kaffee mit den Verbleibenden im Wettstreit auf einen Aussichtspunkt. Auf der Rückfahrt packten wir die Verbleibenden nach ihrem 2. Käffchen wieder ein und fuhren glücklich zum Schiff zurück.

 

Abends dann ein Novum. Ich fand Mitspieler zum Skat! Erstmals in 7 Verträgen auf dem Schiff. Michael, Peter und ich konnten gar nicht aufhören und wir spielten bis mitten in der Nacht, obwohl in Dieser die Uhr um eine Stunde vor gestellt wurde. Peter verlor alle Runden, Micha und ich labten uns auf seine Kosten. Es folgte ein unplanmäßiger Seetag, denn die Azoreninsel Faial liegt noch weiter draußen im Atlantik und dort zog ein Sturm auf. Der Kapitän hatte Angst vor dem Wetter und so wurde die Route abgebrochen und Richtung Madeira abgedreht. So kamen 2 Tage auf der Insel auf uns zu. Viel Zeit für Erkundungen und Zusatztouren, die ich am Seetag auf der Bühne präsentierte. Zuvor hatte der Kapitän im Theater die Lage den Gästen erklärt und fast alle blieben zur anschließenden Präsentation. Volles Haus und das rockten wir. Ich „missbrauchte“ eine Reisebegleiterin als Pantomime- Dummy und ließ sie Sehenswürdigkeiten von Funchal pantomimisch darstellen, die Gäste durften dann raten. Ein großer Spaß für alle Beteiligten.

 

Auf Madeira wurde es auch super. Am ersten Tag fuhr ich mit einem Gast die große Sporttour. Wir harmonierten bestens, genau die gleiche Geschwindigkeit. Wir waren so schnell, dass wir die kleine Tour noch zum Teil anhängten und ich noch shoppen ging. Wir besitzen für unsere Räder manche Ersatzteile nicht und müssen zum Beispiel ganze Ketten anstatt einen Nietstift mitschleppen. So erkaufte ich für 10 Euro 2 kg Gewichtsersparnis in den nächsten 3 Monaten, das war es mir wert. Abends ließen wir alte Zeiten aufleben, gingen in eines meiner Lieblingslokale zum Essen und anschließend nach „Santa Poncha“. Das ist eine Miniaturkneipe, die Bedienungen müssen männlich sein, ein Mindestalter von 70 Jahren haben und gut Popcorn herstellen können. Dort gibt es den leckeren Poncha in 4 Geschmacksrichtungen und wir verkosteten Einige, die im Magen von gefühlt einem Kilo Popcorn aufgesaugt wurden. Keine Ahnung, wir die Kneipe wirklich heißt, den Namen gab ich ihr, weil ich die Insel Porto Santo (in der Nähe Madeiras) mit Santa Ponca auf Mallorca und Poncha in einen Topf warf und im Kopf gut umrührte. So wurde 2016 mein Lieblingsausflug auf Madeira geboren.

 

Am 2. Tag fuhr ich mit dem Pedelec die Stadtrunde, abends fanden wir ein tolles landestypisches Restaurant und auf dem Heimweg ging es wieder nach Santa Poncha. Zurück auf dem Schiff wollten wir unsere Chefin verabschieden, die auf ein anderes Schiff wechselte. Ihr Taxi ging aber erst 2.30 Uhr. So überbrückten wir in der Bar des CR7 Hotels (Cristiano Ronaldo). Ich mag den Kerl zwar nicht, aber die Barkeeper waren gut, vor allem, weil sie im Anrühren des Poncha von Ignacio, dem größten AIDA Fan auf Madeira, beraten wurden. Wir hatten auch Gelegenheit mit ihm zu reden. Er hat zuhause ein AIDA Museum, begrüßt jedes Schiff persönlich und hat 11 Hunde, die alle Namen der AIDA Schiffe tragen. Was ein schräger Vogel! Dann hieß es Nina und kurz darauf Madeira verabschieden und wieder zu den Kanaren zurück zu fahren.

 

Kirsten als "Queen of the world", frei nach Titanik
Kirsten als "Queen of the world", frei nach Titanik

 

09.11.2018 Über Hamburg zu neuen Abenteuern auf die Kanaren

 

Ein neues Abenteuer hat begonnen. Start war in Hamburg. Seemannsmission, AIDAmar und AIDAperla vor der Tür. Aber auf keines der Schiffe ging ich. Warum? Mein Arbeitgeber hatte mir einen Flug ab Hamburg gebucht und das nutzten wir zum Familienausflug vor Abflug. Es ging per Auto nach Hamburg, wir übernachteten in der Seemannsmission. Dort war ich schon für meine Schifffahrtslehrgänge im September untergebracht und es hatte mir so gut gefallen, dass wir dort zu viert ein Zimmer bezogen. Lea hatte zur Unterstützung noch eine Freundin dabei, was mithalf, dass ihre Laune im schwierigen Alter viel besser ertragbar war. Nach unserer Ankunft wurde erst einmal der Hafen unsicher gemacht, später in der Kellerbar unserer Unterkunft Billard gespielt und anschließend ging es per Fähre zum Highlight des Abends, dem Miniatur-Wunderland. Dort verbrachten wir gut 3 Stunden und staunten über die Miniaturdarstellungen von Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Skandinavien, USA und Knuffingen, wobei der dortige Flughafen unser persönliches Highlight war. Wer wissen will, was dort der Millenium-Falke zu suchen hat und warum es dort Unterwasserkühe gibt, muss sich die tolle Welt schon selbst anschauen.

 

Schlagskaputt fielen wir gegen Mitternacht ins Bett, die jungen Damen stellten den Wecker, damit wir am nächsten Morgen genug Zeit gehabt hätten, um das Einlaufen der AIDAperla anzuschauen und gemütlich zu Frühstücken. Fehlanzeige, voll verpennt! Die Generation, die den ganzen Tag am Handy hängt, schafft es nicht einen Wecker einzustellen. So hieß es Blitzstart in den Tag, Körperhygiene und Rückbau des Zimmer von Doppelbetten auf Einzelbetten zu verschieben und erst einmal schnell zum leckeren Frühstücksbuffet zu eilen, denn 10 Minuten später wäre alles abgeräumt gewesen. Nach dem Futtern war auschecken und anschließend Körper und Bude wieder auf Hochglanz bringen, angesagt. Nach einem Einkaufsnachmittag hieß es leider Abschied nehmen, die Drei fuhren mit dem Auto zurück und ich weiter per Bahn zum Flughafen. Dort verlief alles überraschend unspektakulär. Keine Verspätungen, keine Kapriolen. Einzig allein hatte ich keine Ahnung mit welcher Fluggesellschaft ich fliegen sollte. D8 als Kürzel, nie gehört. Also schnell gegoogelt und mich dann richtig bei Norwegian Airlines angestellt. Die Airline stammt aus Irland und hat Saftschubsen aus Singapur. Ansonsten hat die Fluglinie wohl so wenig mit Norwegen zu tun wie Irland mit Gletschern. Komisch, die Norwegian Cruiseline wird von den Amis betrieben. Was haben die alle nur mit den Nordlichtern als Namen? Wohl im Lotto gewonnen?!

 

Nach Flug und Transfer kamen wir nach 12 Uhr nachts im Hotel an. Dann folgte die Horrornacht. Ich hatte 4 Tage zuvor eine vorgeschriebene Gelbfieberimpfung bekommen. Seit dem Tag sponn mein Magen, jeden Tag mehr, und in der Nacht ging dann gar nix mehr. Ich futterte was aus meiner Bordapotheke, nervte meinen Mitschläfer im Zimmer und hatte Angst, ob sie mich so überhaupt aufs Schiff lassen würden. Vor Magen-Darm-Epedemien haben sie auf dem Schiff heftigste Angst. So schleppte ich mich nach 4 Stunden Schlaf zum Taxi und am Schiff musste ich erst zum Arzt. Er sah es aber locker, gab mir noch ein Medikament und dann begann der Marathon des ersten Tages. Lehrgang, Einweisungen, Rundgang, Irrläufe, Einkleidung und was weiß ich alles. Das Schiff ist nochmal anders als alle anderen von AIDA, denn es wurde als einzigstes in Finnland gebaut. Die Finnen stehen auf eng nebeneinander liegende Gänge, die mich 2 Tage lang mächtig verwirrten. Bei meiner Kabinennummer war ich genauso verwirrt. Sie fing mit 4 an. Das sind Gästenummern! Ich dachte, dass ich wegen meiner Magengeschichte für einige Tage eine Gasteinzelkabine bekomme, damit ich niemand anstecke, aber nein. Es gibt zu wenig Kabinen für die Crew und so schlafen einige im Gästebereich. Auf der Kabine noch eine Überraschung. Mein Mitschläfer ist Michael, seines Zeichens Golf Pro. Wir fuhren 2017 schon zusammen auf der Blu. Es gab ein großes Hallo, ich bezog meine 12 qm Luxus-Suite und er zeigte mir anschließend das Schiff. Schön familiär und übersichtlich im Gästebereich, viel Platz im Sportbereich, aber dafür gar kein Platz in der Werkstatt/Fahrradlager. Dazu gerade einmal 17 normale Fahrräder und der Rest Pedelecs und sauschwere sogenannte Genießer-Pedelecs. Die Dinger wiegen fast 30 kg und bei jedem Rad, dass man ein- oder auslagert, spürt man es im Rücken.

 

Auch sonst begegneten mir einige bekannte Gesichter und Anekdoten über Ex-Kollegen. Am Abend dann die erste Seenotrettungsübung, schnell meinen Einstand geben und dann Schlaf nachholen. Dachte ich. Als ich im Bett lag, wusste ich, warum dort keine Gäste untergebracht werden. Ganz am Heck des Schiff wackelt es heftig, man hört die Maschinen und wenn morgens angelegt wird, dann dröhnen die Seitstrahlruder und die ganze Hütte wackelt! Also verschlafen ist kaum möglich. Die erste Radtour fand dann auch direkt am 2. Tag auf Teneriffa statt. Neukollegin Kirsten fuhr meine ungeliebte Softtour zum Strand und ich durfte mit Neukollegen Peter auf Erkundung gehen. Es gab nämlich eine neue Pedelec-Tour. Juhu! Viel spannender als die Alte und zum Teil auf einer Route, die ich bei meinem ersten Anlauf 2013 schon vom Schiff aus sah, sie später erkundete und jetzt in eine Tour eingebaut wurde. Die Tour ist schön und ich genoss das warme (wenn auch wolkige) Wetter, den Geruch der Kanaren und das Radeln. Pflichtprogramm war meine Lieblingskonditorei in La Laguna, die gefiel Peter auch sehr gut und mein Magen sagte so langsam wieder: Lust auf Kuchen! Ich fühlte mich noch etwas schlapp, was sich dann aber auf La Gomera änderte. Eine mittelschwere Tour mit netter Gruppe, selbst geleitet. Erstmals wieder seit 2014 auf Gomera, aber da ist alles so übersichtlich, ich hatte keine Orientierungsprobleme. So ging es schick durch die Natur mit Peter als Schlussmann, der nach der Tour nur sagte, Mann, kannst du viel labern!

 

Am Nachmittag dann ein Novum. Etwas Freizeit, die ich zu meinen ersten Bad jemals auf Gomera nutzte. 2014 waren wir immer zu kurz dort oder ich war zu piensig ins Wasser zu gehen. Jetzt im November ist das Wasser auch definitiv noch über 20°C, also rein in die Wellen. Nach 15 Minuten wurde es dann doch zu frisch, aber bis dahin hatte ich schon einige nette Fischis gesehen.

 

Dann große Freude, La Palma stand an und dazu noch morgens eine Sporttour und mittags eine Runde mit der Crew. Die Sporttour war auch neu. Zu meiner Begeisterung wurde eine Idee von mir umgesetzt und ich freute mich auf die tolle Streckenführung. Da alle anderen Touren nicht gebucht waren, schepperten wir mit allen 3 Guides und 6 Gästen den Berg hoch. Nach 10 Minuten am ersten Aussichtspunkt hatte ein Gast schon 4 Minuten Verspätung. Das ging gar nicht. Wir besprachen uns und am Ende fuhr Peter mit der Frau gemütlich, während Kirsten und ich die schnelle Truppe leiteten. Was waren die fit! 2 Ironman-Triathleten dabei! Die musste ich bremsen, sonst hätten wir 4 Normalsterblichen abgedankt. Ich führte mein Denganzentaggleichmäßiganszielkommtempo ein und siehe da, es wurde eine tolle, kompakte Truppe. Wir hatten viele schöne Stunden und noch bessere Aussichten vor uns. Der Beste war von den Erfindern des Tracks als „geile Aussicht“ betitelt worden und es stimmte. Ein bisschen Titanik musste dort schon sein (s. Bild). am Mittag blieb gerade mal Zeit neues Wasser zu fassen, dann ging es erneut auf Tour. Erstmals in meiner AIDA-Zeit fand eine Tour für die Crew statt und 15 Teilnehmer waren dabei. Fast alle auf Pedelecs, bis auf 3. 2 davon fuhren gut zwischen den Elekrtofahrern rum, unsere Redakteurin für Bordmedien hatte jedoch starke Schwierigkeiten und das als österreichische Bergblutinhaberin. Diesmal fuhr ich hinten, Peter machte das Tempo und Kirsten streikte, wir hatten sie am Morgen ziemlich geplättet. Es überlebten alle die 400 Höhenmeter Anstieg am Stück und oben angekommen, waren alle Strapazen bei der tollen Aussicht vergessen. Auch die Abfahrt überlebten alle, wenn auch nur knapp, da einige unsicher, übermütig oder freihändig unterwegs waren. Zur Belohnung durfte ich dann noch 30 Minuten vor einen Restaurant dumm rumstehen und allen dort guten Appetit wünschen. Aber ich traf zum Glück einige Radler der letzten Tage und so wurde es kurzweilig. Nun folgen 2 Seetage und eine Zeitumstellung in Richtung Azoren. Ein Stunde zurück, jippie Ausschlafen! Dann noch morgen 3 Lehrgänge, danach sind alle Formalitäten erledigt und ich kann mich auf die neuen Inseln konzentrieren. Wird spannend, wir waren alle noch nicht dort.